DAS WEINWERK

NAMEN

KOSMISCHE VIELFALT

Was das denn mit diesen „komischen“ Namen soll, werden wir immer mal gefragt. Ob es denn nicht in Deutsch ginge? Nein, geht nicht, auch wenn wir sonst sehr gegen die ganzen Anglizismen sind.

Die Geschichte geht so: 1992 beim Skifahren in Telluride/Colorado gab es einen „Fly-me-to-the-moon-Saloon“ – der war cool und wir waren oft drin. Damals hat sich der Winzer-Witt, der noch gar kein Winzer war aber einer werden wollte, gesagt: „Wenn du mal einen Wein produzieren wirst, der richtig gelungen ist, dann nennst du den nach Sinatras legendärem ‚fly me to the moon‘.“ Von 1992 an hat das dann 7 Jahre gedauert, bis der 1998er aus dem Rüdesheimer Berg „namensreif“ war.

Sonne, Mond und Sterne

Und wenn erstmal ein Wein mit einem Titel aus der populären Musik benannt ist, dann sollte das doch gleich zum Prinzip werden. Natürlich immer mit klarem Bezug zu Sonne, Mond und Sterne. Es folgten „postcard from heaven“, „lost in space“, „over the rainbow“, „stars“, „lucy in the sky“, „liquid sun“, „supernova“, „drops of jupiter“, „ballrooms of mars“. Leben ist Musik, und Wein ist Raum und Zeit in Flaschen, ganz einfach! Die kosmische Riege gibt es – im Prinzip – jedes Jahr wieder, so dass man immer weiß, was im Glas ist.